Diagnose – nur mit Ihrer Hilfe!

Dumpfes Pochen, stechendes Ziehen, Bohren oder Hämmern – Schmerz hat viele Gesichter. Da keiner Ihren Schmerz so gut kennt wie Sie selbst, ist Ihr Arzt auf Ihre Mithilfe angewiesen. Nur so kann er herausfinden, wie weit die Schmerzerkrankung bereits fortgeschritten ist und welche Ursachen dahinterstecken.

 

  • Anamnese

    Dazu muss er möglichst viel über Ihre Krankengeschichte, Ihre derzeitige Lebenssituation und mögliche Belastungsfaktoren wissen. Die Grundlage jeder Diagnose bildet daher ein ausführliches Gespräch (= Anamnese). Da Ihr Arzt exakte Informationen über Art, Ort und Dauer des Schmerzes benötigt, wird er Sie evtl. bitten, einen Schmerzfragebogen auszufüllen und ggf. für einige Tage oder Wochen ein Schmerztagebuch zu führen.

    Nur wenn Ihr Arzt umfassend über Ihre Schmerzerkrankung Bescheid weiß, kann er die richtige Diagnose stellen und Ihnen die optimale Therapie verordnen. Dazu benötigt er einige Unterlagen, Informationen und Angaben von Ihnen. Diese Informationen haben wir in einer " Checkliste zur Vorbereitung auf das Arztgespräch" zusammengefasst, die Sie sich hier als PDF-Datei downloaden können.

  • Untersuchungen

    Ergänzend zur Anamnese geben eine körperliche Untersuchung, Laboruntersuchungen und bildgebende Verfahren Aufschluss über Schmerzart und Schmerzursache.

    Chronische Schmerzpatienten konsultieren verschiedene und häufig mehrere Ärzte. Am häufi gsten werden Allgemeinmediziner (70 %), Orthopäden (27 %), Rheumatologen (9 %), Neurologen (10 %), Internisten (7 %) aufgesucht.

    Quelle: Pain in Europe – A Report. Survey 2002/2003. www.paineurope.com

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